Hintergrund

Es gibt allgemein auf der Welt einen wachsenden Trend, soziale Verantwortung und ethisches Verhalten in Unternehmen zu fördern. Dieser Trend ist stark mit dem zunehmenden  Druck auf faire Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen aus dem globalen Norden und dem globalen Süden verbunden. Es gibt eine Vielzahl von Initiativen, die diese Trends zu unterstützen versucht; jedoch geht es dabei fast nur um Firmen (vor allem große Unternehmen). Gleichzeitig gibt es relativ wenige Initiativen, die an den Rest der Wirtschaft (z. B. kleine und mittlere Unternehmen / KMU /) gerichtet sind.
Es ist wichtig zu betonen, dass die meisten Inhaber und Führungskräfte von KMUs Menschen ohne höheren  Bildungshintergrund sind – sie haben in der Regel einen fachlichen und beruflichen Hintergrund statt eines wirtschaftlichen / oder Geschäftsführer Management-Hintergrund. Zum Beispiel gibt es in Polen unter den Unternehmern weniger als etwa 13% der Personen mit Hochschul-Hintergrund (Gasparski W., 2008, Responsible Management Education). Deshalb ist die Zielgruppe in diesem Projekt Studierende der ISCED-Bildungsniveau 3 und 4 (Sekundar-und post-sekundären und höheren berufsbildenden Schulen – Alter: 16 – 19).

Wir planen, das Simulations-und Wirtshaftsspiel “Homoresponsabilis Nord-Süd”, das von der belgischen Partner Groupe One erarbeitet wurde, zu transferieren. Das Tool nutzt ein “aktive Lern- Pädagogik”, um zukünftige Führungskräfte zu Corporate Social Responsibility (CSR) in ihren Nord-Süd-Beziehungen und zu nachhaltiger Entwicklung zu erziehen.

Dieses Tool enthält ein Spiel und einige Nachbesprechungen und hat sich seine Qualitäten drei Jahre lang in Belgien unter Beweis gestellt und wir wollen seinen Vertrieb in Europa auf zwei Arten erweitern:

  • Anpassung des Tools in den neuen EU-Ländern (Bulgarien und Polen) und in Österreich, und Trainings zu dessen Nutzung für Universitätsprofessoren / Lehrern und / oder Trainern aus Non-Profit-Organisationen, die mit globaler und entwicklungspolitischer Bildung zu tun haben (indirekt Begünstigte);
  • breitere Zielgruppen andere Studenten in de Partnerländern (direkt Begünstigten).

Ergebnisse des Projekts sind: stärkere Förderung der globalen Entwicklung und Bildung in neuen EU-Ländern; Mobilisierug einer größeren öffentlichen Unterstützung für die Schaffung gerechterer Beziehungen zwischen entwickelten und Entwicklungsländern, Zielgruppen sind junge Menschen, Lehrer und Akteure (geschulte Ausbilder und neue Gruppen von Studierenden). Auf längere Sicht werden die Unternehmen die, die Nutzniesser Aktion zu sein, und natürlich werden sich letztlich auch die Arbeitsbedingungen und die Entwicklung der Menschen aus den südlichen Ländern verbessern.